Curus Blog
Meine Plattform zur Partizipation in der digitalen Unrelevanz

Jetzt sind wir alle ein Jahr älter geworden

*Staub wegpusten*

Ähm … ist hier noch jemand?

Falls jemand nochmal diese Seite aufrufen sollte oder womöglich tatsächlich den Feed abonniert hat, habe ich eine gute Nachricht. Wobei das natürlich darauf ankommt, ob man das jetzt gut findet oder eher weniger, dann habe ich vielleicht doch keine gute Nachri… ich fang nochmal an.

Das Curublog war schon immer etwas, was mir im Kern gut gefiel und dann doch schnell meine Aufmerksamkeit verlor. Wenn man das als Leser sagt, ist das sehr schade, aber legitim. Wenn man es als Autor sagt, dann … Ok, letzter Versuch.

Ich bin nach wie vor im Netz unterwegs und möchte weiterhin Inhalte teilen können. Ganz banale Feststellung. Dieses Blog hier, gedacht als das Tor zur Verbreitung von was auch immer, wurde irgendwann mehr zum engen Nadelöhr. Ich habe es mir teilweise selbst schwer gemacht und genau aus diesen Dingen gelernt. Es war vor allem ein falsches Konzept, sich an den „Alpha-Bloggern“ zu orientieren und fast jedes Thema, was irgendwo breitgetreten wird, hier nochmal zu beleuchten. Mit zu wenig Relevanz, als dass es tatsächlich zu einer Erweiterung der ursprünglichen Diskussion beigetragen hätte. Vielleicht hätte man sich diese Relevanz erarbeiten können, wäre da ein passabler Einwand, aber viel entscheidender ist: ich will das gar nicht! Aus meinem Reader sind die tagesaktuellen Blogs fast alle rausgeflogen. Das wirklich Wichtige bekomme ich über Twitter mit, den Mainstreamkram gibt es nach wie vor auch zusätzlich über andere Medien. Was mich beschäftigt ist das, was ich mal anmaßend als „Kunst“ bezeichnen würde. Inhalte, die aus dem Alltag herausstechen. Irgendwas, was berührt, egal wie.

Und damit zurück zur besagten Nachricht:

Ich blogge wieder – und zwar unter http://www.nicklas-vegas.de .

Es gibt keine Zielsetzung, aber genau das ist es, was ich mir scheinbar durch dieses Blog hier erst erarbeiten musste – einfach die Gewissheit, was ich möchte. Keinen starren Rahmen für feste Kategorien. Keine seitenlangen Artikel zu Themen schreiben, die mich vielleicht gar nicht vollends begeistern, nur weil da ein diffuses Gefühl von „da musst du was zu schreiben“ existiert. Keine Fokussierung mehr auf Politisches legen, sondern Themenfreiheit haben. All sowas. Weil am Ende nicht das Geschwafel zum Tagesgeschehen bleibt, sondern das, was darüber hinausgeht.

Deshalb jetzt alles über Medien, Musik und Liebe auf der neuen Seite. Vielleicht hat ja jemand Lust, das zu verfolgen. Ich freue mich jedenfalls auf eine neue Plattform, die ich völlig ohne Druck, in völlig beliebigen Zeitabständen mit völlig beliebigem Inhalt füllen kann.

Und hier mache ich endgültig das Licht aus. Ich hatte ja nichtmal richtig Tschüss gesagt. Tschüss.

Eine Antwort to “Jetzt sind wir alle ein Jahr älter geworden”

  1. Also, ich bin jedenfalls noch da. Man weiß ja, dass Liberale die treusten Bündnispartner sind, die man sich wünschen kann…


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