Curus Blog
Meine Plattform zur Partizipation in der digitalen Unrelevanz

Nov
30

Wo ich mich ja ohnehin viel über Musik auslasse, möchte ich mal folgendes fragen:

Was macht „Crazy In Love“ von Beyoncé zum Song des Jahrzehnts?!

Also ich meine die Frage ernst. Klar, ich muss zugeben, dass ich die Musik nicht mag und ich gebe auch nicht viel auf diese Rankings, das lässt meine Anmerkung sehr subjektiv werden.
Aber auch rein objektiv: Was macht diesen ersetzbaren Popsong zum Werk der Dekade? Es ist weder eine Hymne noch irgendwie innovativ. Es steht nicht für ein besonderes Lebensgefühl der Masse und es ist auch nicht gerade musikalisch hochwertig, es ist schlicht ein Popsong, den ich persönlich im Erscheinungsjahr wahrgenommen habe, aber keinesfalls darüber hinaus, schon gar nicht als eine Art tonales Fazit des Jahrzehnts.

Oder ist es vielleicht genau das? Macht es gerade das repräsentativ?

Das Paradebeispiel des Jahrzehnts: ein ersetzbarer Popsong.

Nov
29

Ach, ich komm zu gar nix. Nicht hauen, ich weiß, es wird wieder zu ruhig hier.

Gegen die Stille wenigstens noch die sonntägliche Musik.
Es geht weiter mit etwas softerem Gitarrenrock. Ein Künstler, den ich kaum kenne, über den ich quasi nichts weiß, den ich aber seit dem Album „Taxi“ zu den ganz großen Songwritern zähle – für mich persönlich eines der Alben des Jahres 2009.

Bosse – 3 Millionen

(Direktmillionen)

Nov
25

Auch eine wirklich brisante Meldung:

Hat für mich in etwa den Informationsgehalt von
„Erna P. hat Rücken. Ihre Hündin ist läufig.“

Nov
22

Heute mal wild. Irgendwie Electro, irgendwie Rock, irgendwie HipHop und Pop sowieso. Vor allem aber elektrisch.

Jona:S – Elektrisch

(DirektElektrizität)

Nov
16

Irgendwie kann ich mir bei solchen Schlagzeilen ein Schmunzeln nicht verkneifen:

Flug fürs Klima

Nov
16

Über die SPD kann ich mich ja immer wieder wundern. Bis vor kurzem, also bis zum Parteitag, war ich mir nicht so sicher, ob sie sich nicht vielleicht klammheimlich aufgelöst hat (was ich ja aktuell von den Piraten glaube, irgendwie, die machen auch keinen Mucks).

Jetzt kommen die „Sozial“-„Demokraten“ aber mit einem wahren Feuerwerk daher: Vermögenssteuer (für Reiche)! Und alle so … Naja, lassen wir das. Es ist zumindest der Beschluss, dass man das Gesetz beschließen würde, wenn man es denn mal beschließen könnte.

Faszinierend ist für mich daran einiges.

Erstens ist das tatsächlich in Ansätzen ein sozialer Vorschlag (es lässt schon tief blicken, wenn ich einen sozialen Vorschlag der SPD faszinierend finde).

Zweitens tun die so, als ob das schon immer ihre Idee war (ich verweise an dieser Stelle auf Die LINKE). Besser noch, Wowereit spricht von einem „Profilthema“. Ja Wahnsinn, Wowi, das ist ja ein gewagtes Vorhaben, wenn man der SPD ein soziales Profil verschaffen will, dass da noch keiner vor dir drauf gekommen ist!!1!

Und drittens kriegen sie noch nicht einmal diesen kleinen Vorstoß positiv konnotiert durch die Tagespresse.

Zudem zeigt sich wieder die Unsicherheit dieser zerrütteten Partei. Kaum jault – wenig überraschend – irgendein Lobbyist auf und lässt sich nicht entblöden auch noch von „leistungsfeindlicher Neidsteuer“ zu sprechen, da wird gleich wieder in diesem mittlerweile typischen Schwanz-Einklemm-Stil relativiert. Geht ja nur um Millionäre und so.

Wo bleibt da mal ein klares Statement? Sowas wie „Wir machen soziale Politik, da muss man Reiche höher besteuern, basta!“ Das würden wir zumindest von der Wortwahl her schon kennen.
Stattdessen ständig dieses Zurückrudern – aber war das nicht die Partei, die jetzt auch nach „vorne“ will?

(Quelle der Zitate)

Nov
15

Jaha, wieder so ein grandioses Wortspiel. Ich möchte eine neue Kategorie einführen, den Songtag, also einen Song am Sonntag.

Musik ist mir wichtig und ich binde ja schon ständig an passenden wie auch an unpassenden Stellen YouTube-Videos ein, da bietet sich sowas an. Zudem kann man so im Zweifelsfall noch auf persönliche Schätzchen hinweisen, denn ich werde mir Mühe geben, nicht allzu bekannte Bands oder zumindest nicht allzu bekannte Songs zu präsentieren. Das könnte womöglich dazu führen, dass ich auf Uploads verlinke, zu denen nur eine merkwürdige Bilderstrecke existiert, weil es kein offizielles Video gibt, aber egal.

Wer mag, kann diese Werke dann Woche für Woche als trostspendende Melodie während der Werktage in seinem Herzen bewegen, bis es in der Folgewoche was Neues gibt. Nein, noch pathetischer konnte ich es nicht ausdrücken.

Und was taugt als solcher Wochenbegleiter wohl besser als

Olli Schulz – Human Of The Week ?

(DirektWochenmensch)

(In diesem Falle für ein Fanvideo sogar ziemlich cool!)

Nov
15

Das ich mich in diesem Blog bisher über die Schweinegrippe bzw. insbesondere über die Berichterstattung zur „neuen Influenza“ so stark lustig gemacht habe, möchte ich noch einmal scharf von einem Gewitzel über die Impfung trennen! Es ging mir immer nur um die Mediendarstellung der Krankheit – Impfkritik jedoch ist was für Esoteriker und Homöopathen!

Auf die Notwendigkeit dieser Trennung hat mich Holgi indirekt durch diesen Beitrag hingewiesen, der mit einigen Verschwörungstheorien aufräumt.

Nun ist es natürlich nicht so, dass sich meine Meinung zum überzogenen Medienhype geändert hat. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass es rein gesundheitstechnisch kein Problem wäre und der Krankheit selbst damit der Nährboden entzogen wird, ziehe ich eine Impfung prinzipiell doch in Erwägung.

Oder ist es völlig überzogen, weil ich noch nicht einmal von der Kollegin des Kumpels einer Schwester des Vaters einer Freundin von der Erkrankung gehört habe, mein Umfeld also unbetroffen ist?
Wobei, erwischt es einen nicht ohnehin völlig überraschend von Fremden?
Aber irgendwie gibt es ja auch trotz Anstieg wenige Fälle, muss das dann wirklich sein?
Außerdem lasse ich mich auch nicht gegen die „normale“ Influenza impfen und habe die trotzdem nie, warum dann bei der Schweinegrippe?

Hinterher ist man immer schlauer.
Nur eins steht fest: Es mag Contra-Argumente geben und diese überwiegen bei mir, eine grundsätzliche Impfkritik ist jedoch keines.

Nov
12

… ich finde euren „Diskurs“ mit Fefe ja sehr „unterhaltsam“, aber trotz Entgleisungen auf beiden Seiten wollt ihr ihn doch jetzt nicht ernsthaft zum (potenziellen) Anführer einer Sekte erklären, oder?

Habt ihr wirklich so viel Schiss vor dem Einfluss eines selbsternannten Verschwörungsbloggers?

Bin ich als Fefe-Leser automatisch Mitträger irgendeiner Ideologie, die ihr in seine Meinung reinlest?

Muss ich jemandes Jünger sein, wenn ich seine Publikationen lese?

Ist das eure Vorstellung von Informations- und Meinungsfreiheit?

Wollt ihr wirklich mit dieser Weltsicht die Wikipedia betreiben?

Nov
11

Weil Musik mehr sagt, als 1000 Artikel, in denen die Kommentare entgleisen.

(Da das Werk keine Single war, muss ich leider ein von irgendwem selbstgemachtes Lyrics-Ding linken, hier der Direktlink)