Curus Blog
Meine Plattform zur Partizipation in der digitalen Unrelevanz

Posts Tagged ‘Online vs. Offline

Popanz um Relevanz

5. November 2009

Ich dachte ja ursprünglich, dass in der Wikipedia einfach ein paar Admins aufmucken und das ist jetzt halt so und legt sich irgendwann wieder. Exkludisten, Inkludisten – und irgendwann ist der Streit um das Schippchen im Sandkasten dann auch beendet. Jens Berger hat mich durch diesen schönen Artikel darauf hingewiesen, dass hinter der meist polemischen […]

Partizipation?

3. November 2009

Na sowas. Datenlecks, wo man hinschaut. Heute morgen wurde auf Netzpolitik.org mit einem Leck im Sparkasse-Shop nach SchülerVZ und Libri das dritte vergleichsweise bedeutungsschwere Datenschutzversagen in wenigen Tagen offengelegt. Mein erster Gedanke bei solchen Serien ist ja immer: Warum jetzt auf einmal so viel in Folge? Die Wahrscheinlichkeitsrechnung würde andere Vermutungen nahelegen. Im Falle der […]

Parallelität

1. November 2009

Die Medien haben noch immer nicht realisiert in welcher (Glaubwürdigkeits-)Krise sie eigentlich stecken. Der jüngste Abmahnungsfail Abmahnungsfall mit Frau Schweitzer in der Hauptrolle, deckt eine der größten Schwächen des Journalismus auf: die Überheblichkeit. Es geht mir in diesem Fall gar nicht um die Abmahnpraxis, die kleinere Blogs wie nomnomnom.de als Kollateralschaden hinnimmt (darüber wurde andernorts […]

Remixverbot?

12. August 2009

Ich hatte ja hier ganz vorsichtig geschrieben, dass sich hoffentlich niemand an der Nutzung eines Schäuble-Remix-Plakats in meinem Blog stören wird. Ich wollte vor allem nicht den Zorn des Remix-Erstellers auf mich ziehen, da ich eben nicht selbst der Autor bin und den mir unbekannten Künstler auch nicht um Erlaubnis bitten konnte. Nun, jenen Autor […]

Wir lesen noch Zeitung

10. August 2009

Meiner Meinung nach das beste Bild von hier. (Markus schrieb: „Nutzt sie ruhig und bindet sie in Blogs oder sonstwo ein.“ Also hoffe ich, dass niemand etwas gegen diese Verwendung hat.)

Ball im Becher

29. Juli 2009

Ich bin gerade etwas beschäftigt und blogmüde, aber natürlich will ich euch die neue Erfindung der Konservativen nicht vorenthalten, mit der sie den Reiz des Internets durch eine viel schönere Alternative abschwächen wollen: (Link) Wer braucht denn da noch diesen neumodischen elektronischen Zeitvertreib? Ich geh mal einkaufen.

Drei-Stufen-Test

13. Juli 2009

Seid ihr im Bilde über den Rundfunkänderungsstaatsvertrag? Ich zitiere mal die Wikipedia: „Mit dem am 1. Juni 2009 in Kraft tretenden Rundfunkstaatsvertrag in der Fassung des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag werden verschiedene Änderungen für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten eingeführt. Herauszuheben sind die neuen Regelungen in § 11d, die sich mit der Zulässigkeit der Angebote der Anstalten im Internet […]

Kein Verlass auf den Bundesrat

11. Juli 2009

Der Bundesrat hat das Internetsperren-Gesetz durchgewunken. Vorher durfte die bayrische Justizministerin (rhetorisch mehr schlecht als recht) die schon oft gehörten Lügen von Zensursula wiederholen, dann ging’s munter weiter durch die Tagesordnungspunkte. Über die üblichen Unwahrheiten hinaus, ist mein persönlicher Knaller ja folgender Ausschnitt aus der kleinen Rede von Frau Merk: „Ausdrücklich sieht das Gesetz vor, […]

Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen

11. Juli 2009

Unter anderem hier und hier wird auf eine ePetition gegen das geplante Verbot von Killerspielen verwiesen, wobei die Petitionsforderungen ebenso beinhalten, den Begriff „Killerspiel“ zukünftig in der öffentlichen Debatte zu vermeiden. Hier ein Auszug aus dem Petitionstext vom Hauptpetenten Peter Schleußer: „Mit Bedauern stelle ich fest, dass die Debatte von Unkenntnis, Polemik, Unsachlichkeit und Vorurteilen […]

Markus meets Ursula

9. Juli 2009

Markus Beckedahl von Netzpolitik.org war heute morgen beim Sputnik-Radio des MDR zu Gast und hat Interviewschnipsel von Frau von der Leyen kommentiert. Das fasst die Thematik in wenigen Minuten hervorragend zusammen und da ich hier bisher noch nichts über Zensursula berichtet habe (was vor allem daran liegt, dass die meisten Dinge vor dem Start dieses […]